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Von: Kevin Filz am 21. Januar 2020 In: IT Consulting, Projektmanagement Comments: 0

Robotic Process Automation oder auch RPA ist in den Köpfen der IT-Leiter und in den Unternehmen bis hin zum Mittelstand angekommen. Immer mehr Unternehmen fangen an, RPA-Lösungen als festen Bestandteil in ihre Systemlandschaft zu integrieren. Jährlich wächst der RPA-Markt und auch für 2020 wird ein weiteres Wachstum erwartet. Doch welchen Nutzen wollen die Firmen mit der Automatisierung ihrer Prozesse erreichen? Welche Gefahren verbergen sich hinter der verlockenden Versprechung, wiederkehrende und monotone Aufgaben, die oft nicht durch eine Schnittstelle API automatisiert werden können, durch einen Roboter erledigen zu lassen?

Was ist RPA?

Unter Robotic Process Automation (RPA) versteht man die Simulation eines Users durch einen Roboter, welcher bestehende Anwendungssoftware nach im Vorfeld definierten Richtlinien ausführt. Im Grunde nutzen die verschiedenen RPA-Lösungen die bestehende Benutzeroberfläche der Applikationen, ähnlich wie es der reguläre User tun würde; sie replizieren dessen Handlungen besonders schnell, fehlerfrei und 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Was sind die Vorteile von Robotic Process Automation?

Die Vorteile der RPA-Lösungen sind vor allem die schnelle und bei richtiger Konfiguration fehlerfreie Ausübung von sich wiederholenden und monotonen Aufgaben. Mitarbeiter haben so die Chance, sich auf Aufgaben zu konzentrieren, die einen Mehrwert für das Team bringen; gleichzeitig haben Mitarbeiter mehr Zeit, sich in solche komplexen Aufgaben hereinzudenken. Das steigert die Qualität. Zugleich können die Prozesse im Unternehmen unabhängig von der Anwesenheit von Mitarbeitern ausgeführt werden. Das führt zu schnellem Kundenfeedback. Ein Musterbeispiel hierfür ist die automatisierte Bestätigung von Rechnungseingängen, welche per Mail direkt in das System eingetragen werden.

Herausforderungen von Robotic Process Automation

Ein Hauptaugenmerk bei der Einführung von RPA-Lösungen muss darauf liegen, die richtigen Prozesse zu identifizieren und eng mit den Fachabteilungen abzustimmen. Nur bei korrekt definierten Prozessen ergibt der Einsatz von Prozessautomatisierung Sinn und wird nicht zur Bürde.

Ausblick

Die klassischen RPA-Werkzeuge sollten nicht mit künstlicher Intelligenz (KI) verglichen werden. Dies ist die nächste Stufe der Optimierung und führt uns zu dem Thema iRPA, der Intelligent Robotic Process Automation. Hierbei geht es darum, das klassische RPA mit KI und machine learning zu kombinieren, um so eine weitere Ebene der Automatisierung zu erreichen.

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