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Von: Robert Peters am 13. Februar 2018 In: Industrie 4.0, IT Consulting Comments: 0

Der digitale Wettbewerb im Zeitalter der Industrie 4.0 ist gekennzeichnet durch neue Geschäftsmodelle, schnelle Innovationszyklen, eine steigenden Anzahl individualisierter Produkte und strukturellen Veränderungen in den B2B und B2C Beziehungen.

Um diesen Anforderungen und Herausforderungen des Marktes gewachsen zu sein, müssen Unternehmen eine digitale Transformation durchführen. Diese beinhaltet insbesondere eine Anpassung der bestehenden IT-Landschaft sowie aller betrieblichen Prozesse. Darunter fallen z.B.  die Senkung  der operativen IT-Kosten durch Komplexitätsreduzierung der bestehenden IT-Landschaft, die Möglichkeit schnell große Datenmengen zu analysieren und zu durchsuchen sowie die Optimierung der Prozesse von IT und Fachbereichen.

SAP ist sich den Herausforderungen der digitalen Wirtschaft bewusst und stellt seinen Kunden zur Lösung die neueste SAP Business Suite Generation SAP S/4HANA zur Verfügung.  Diese soll als digitaler Kern der IT-Architektur für die Business Transformation dienen.
SAP S/4HANA ist die aktuelle ERP-Business-Suite von SAP, die auf der In-Memory-Plattform SAP HANA basiert und somit eine Vereinfachung des Datenmodels ermöglicht. Mit SAP Fiori bietet die Suite eine moderne, individualisierbare und rollenbezogene Nutzeroberfläche sowie mobile Anwendbarkeit. In der Suite stehen verschiedene Business-Applikationen zur Verfügung, mit denen  Geschäftsprozesse ohne Medienbrüche durchgängig digital abgebildet und verknüpft werden können. Informationen sind in Echtzeit für eine zuverlässige und leistungsstarke Business Intelligence verfüg- und auswertbar. Die Lösungen von SAP S/4HANA können vor Ort (on premise), als SAP S/4HANA Cloud oder als Hybridmodell implementiert werden.

Das der Funktionsumfang von SAP S/4HANA den Anforderungen der Industrie 4.0 gerecht wird, ist besonders durch drei Innovationen von SAP möglich geworden:

  1. Ein Redisign der Software auf Basis der In-Memory-Technik. Dadurch ist auf einer Plattform eine parallele Durchführung von Verarbeitungsvorgängen (Transaktion) und Berechnungen (Analyse) mit hoher Performance möglich.
  2. Eine beliebige Skarlierbarkeit aufgrund des Insert-Only-Prinzips. Dies ist insbesondere erforderlich um den Anforderungen einer zunehmenden Herstellung von vielen individuellen Produkten (mit entsprechender Menge von Transaktionen) gerecht zu werden.
  3. Vereinheitlichung von Funktionalitäten. Damit werden SAP-Funktionen verschiedener Wirtschafszweige für alle nutzbar und können bei Bedarf für neue Geschäftsmodelle genutzt werden.

SAP rüstet sich auch für die Zukunft durch eigene Innovationen, Kooperationen und Zukäufe um beim Thema Industrie 4.0 / Digitalisierung ganz vorne dabei zu sein.  Beispiele dafür sind die nächste Generation der In-Memory-Plattform SAP HANA 2, die Kooperation zwischen SAP Ariba und IBM Watson bei Thema künstliche Intelligenz (KI) und damit dem maschinellen Lernen sowie geplante weitere Firmen-Zukäufe im Cloud-Umfeld.

Am Beispiel von SAP erkennt man, dass das Thema Industrie 4.0 in allen Bereichen voranschreitet. Wenn Sie eine Beratung zum Thema Digitalisierung benötigen, dann sprechen Sie uns an.

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