27Nov
Von: Holger Jacobs am 27. November 2016 In: Erfolgsfaktoren, NOVEDAS Comments: 0

Die Sieben ist die natürliche Zahl zwischen Sechs und Acht. Sie ist ungerade und eine Primzahl.

Sicherlich wussten Sie auch bereits dass…

  • Ein zerbrochener Spiegel sieben Jahre Pech, gefolgt von sieben Jahren Glück bedeutet.
  • Sieben die Anzahl der schon frühzeitig mit bloßem Auge sichtbaren, scheinbar beweglichen Himmelskörper – Sonne und Mond, dazu die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn – ist.
  • Sieben eine in Indien bevorzugte Zahl ist. Es werden die „sieben Kühe der höchsten Himmelsräume“ verehrt, und erst in der siebenten Generation wird eine Abänderung der Kaste nach „oben“ oder „unten“ erreicht.
  • weitere Beispiele für die Zahl Sieben in der griechischen Mythologie die sieben Weltwunder, die sieben Helden von Theben („Sieben gegen Theben“), die sieben Weltmeere und der Siebenkampf sind. Die sieben Weltwunder wechselten in der Geschichte häufiger, ihre Anzahl blieb immer bestehen. Dies gilt ebenso für die „sieben“ Weisen.
  • wenn es am Siebenschläfer (27. Juni) regnet, sind sieben Wochen mit Regen gesegnet.
  • als „siebengescheit“ Besserwisser bezeichnet werden und die Ehe im „verflixten 7. Jahr“ gefährdet ist.
  • die Gruppe Karat die Zahl für den Song Über sieben Brücken musst du gehn gewählt hat
  • 7 Up ein Softdrink, 7-Eleven ein internationaler Mischkonzern mit Einzelhandelskette ist
  • ProSieben ein Fernsehsender und Windows 7 ein Betriebssystem von Microsoft ist
  • David Beckham sich seine Lieblingsrückennummer  „VII“ auf die Innenseite seines rechten Unterarmes tätowieren lassen hat
  • auch in vielen Märchen, Sprichwörtern, Bauernweisheiten und Redewendungen bis heute die magische Sieben auffällig oft vorkommt. In Märchen finden sich die sieben Raben und die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen in Schneewittchen. Das tapfere Schneiderlein erledigt sieben auf einen Streich, und bei Wilhelm Busch erledigen Max und Moritz sieben Streiche. Sindbad der Seefahrer des arabischen Kulturkreises musste auf sieben Reisen Abenteuer bestehen.

…aber wussten Sie auch, dass Sie in nur 7 Schritten eine IT Strategie erstellen können und damit Ihre IT optimal an Ihr Business ausrichteten?

Was ist eine IT Strategie, wann und wozu wird sie benötigt? Wie sieht die Wissenschaft und die Praxis das Thema IT Strategie? Wie ist der Zusammenhang zwischen  Unternehmens- und IT Strategie?

Diese Fragen erhalten spätestens dann einen neuen Stellenwert bei unternehmerischen Entscheidungen, wenn nachvollziehbar wird, welch bedeutender Erfolgsfaktor die IT auf den allerorts hart umkämpften Märkten sein kann. Nur wenn die IT genau versteht, was gefordert ist, kann sie mit Hilfe von Standardisierung und Outsourcing den Weg in die Zukunft gehen. Genau dabei sollen die folgenden 7 Schritte zur Erstellung einer IT Strategie helfen.

  1. Schritt: Ist-Analyse (IT Prozesse, IT Organisation, Technologie, Finanzen)
  2. Schritt: Analyse der Unternehmensstrategie und Ableitung von Herausforderungen für die IT (Herausforderungen der IT, IT Vision erstellen)
  3. Schritt: Applikationsstrategie (Applikationsportfolio, Aplikationslebenszyklus)
  4. Schritt: Sourcingstrategie (Sourcingstrategie erstellen)
  5. Schritt: IT-Organisation und Governance (Demand/Supply, IT Governance)
  6. Schritt: Umsetzung – Die IT Roadmap, Ermittlung des IT Budgets und das IT Projektportfolio
  7. Schritt: Das IT Strategiecockpit (Kommunikation, Change Management)

Einsatzgebiete und Zielgruppe einer IT Strategie

Neben einer näheren Betrachtung von Nutzen und Zweck einer IT-Strategie werden auch die Faktoren näher untersucht, die entscheidend sind für deren Gelingen oder Scheitern. Die daraus resultierenden Wegweiser für die Entwicklung einer gelungenen IT-Strategie funktionieren branchen- und unternehmensabhängig.

Eine IT-Strategie kommt insbesondere in diesen Unternehmensphasen in Betracht:

  • vor bzw. nach Unternehmensankäufen oder -akquisitionen (Mergers & Acquistion)
  • wenn das Unternehmen und die IT-Organisation sehr stark wachsen oder sehr stark gewachsen sind
  • nach einer Re-Organisation oder Umstrukturierung im Unternehmen
  • wenn die Komplexität der Prozesse und Technologie zu groß ist
  • wenn die IT-Landschaft veraltet ist und nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht

Die häufigsten Gründe, warum IT-Strategien scheitern

Bei der Definition einer IT-Strategie ist es immer hilfreich, schon vorher zu untersuchen, woran sie scheitern könnte. Damit können mögliche Stolperfallen schon im Vorhinein beseitigt werden. Hier eine Zusammenstellung möglicher Gründe für das Scheitern einer IT-Strategie aus der persönlichen Praxis der NOVEDAS:

  • Nicht überall, wo „IT-Strategie“ drauf steht, ist auch IT-Strategie drin: Häufig verstehen Verantwortliche unter einer IT-Strategie die Maßgabe, dass man sich beispielsweise auf Microsoft- oder SAP-Produkte fokussiert. Andere Bereiche, wie zum Beispiel das Sourcing, die nötigen Investitionen oder die notwendige IT-Infrastruktur werden komplett vernachlässigt oder übergangen. Das ist keine IT-Strategie, sondern eine von vielen Entscheidungen des Managements und nur ein Bruchteil einer IT-Strategie, die den Forderungen der nachhaltigen Ausrichtung nicht standhalten kann.
  • Es existiert keine schriftlich niedergelegte Unternehmensstrategie, an der sich die IT-Strategie orientieren kann. Es müssen Annahmen einbezogen werden, die vielfach nicht detailliert von der Unternehmensleitung untermauert oder validiert worden sind.
  • Die Umsetzung findet nicht statt; die IT-Strategie ist als theoretisches Konstrukt entstanden und bleibt in der Schublade liegen.
  • Die IT-Strategie wird von immer neuen Anforderungen des Fachbereichs „überholt“ und ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr valide umsetzbar.
  • Aus einem IT-Strategieprojekt wird schnell ein Blueprint, eine IT-Planung oder es bleibt gar bei einer Analyse der Situation. Damit ist keine nachhaltige Steuerung und Kontrolle oder strategische Führung möglich. Dieser Ansatz verdient daher den Namen IT-Strategie nicht.
  • Es existieren generell unterschiedliche Auffassungen über Inhalt, Struktur und Zweck einer IT-Strategie

Der Nutzen einer IT-Strategie

Aus unserer Erfahrung sind die primären Nutzenaspekte einer IT-Strategie folgende:

  • Sicherstellung, dass die IT die Unternehmensstrategie nachhaltig unterstützt
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit der IT
  • Klare Entscheidungsgrundlagen und Richtlinien für neue IT Investitionen
  • Transparenz des IT-Mitteleinsatzes mit größtmöglicher Effizienz für das Unternehmen
  • klare Roadmap / Umsetzungsplanung, Projektvorhaben mit Prioritäten
  • Kostenreduktion durch optimierte Unternehmensarchitekturen
  • bessere Kommunikation zwischen IT und den Fachbereichen (optimiertes Business-IT-Alignment)
  • optimale Unterstützung der Fachbereichsziele
  • Fokussierung und bessere Unterstützung wichtiger, wertschöpfender Geschäftsprozesse
  • Erhöhung der Transparenz von IT-Aktivitäten und -Projekten gegenüber den Fachbereichen und der Unternehmensleitung

„Die IT Strategie muss so nachhaltig sein, dass sie den sich ständig ändernden Anforderungen aus den Fachbereichen Stand halten kann“

Wie lässt sich das erfolgreich realisieren?

Die NOVEDAS erstellt Ihnen eine IT-Strategie in 7 Schritten.

Wir erarbeiten mit Ihnen eine Roadmap und legen mit Ihnen zusammen fest, wie Ihre IT in fünf bis sieben Jahren aussieht. Das umfasst Vision, Applikationsstrategie, IT-Organisation und Governance. Wir stellen mit Ihnen fest, was dafür im Sinne von Finanzen und Innovationen benötigt wird. Wir begleiten Sie im Veränderungs- oder Change Management.

Unser Erfolgsrezept: Pragmatische Konzeptansätze, systemisches Denken und der unbedingte Anspruch, Ergebnisse zu erzielen. Unser Geheimnis: Kompetente und vor allen Dingen erfahrene Mitarbeiter, ausschließlich auf Senior Level, die mehr sind als klassische Berater.

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